Sie haben mich getötet !!!!!!

 

Dieser erschütternde Rundbrief von Antje Perlwitz ( Tiere in Spanien ) erreichte mich heute morgen.

Es ist sehr wichtig, dass so viele Menschen wie möglich gegen die unmögliche Art und Weise protestieren, mit der in Barcelona mit Leben umgegangen wird.

Am Ende des Textes finden Sie ein vorgefertigtes Protestschreiben, das Sie bitte an die angegebenen email-adressen weiterleiten wollen. 

                     Wenn man ein Leben auslöscht muß man sich über eines bewusst sein:

                                                 Es ist unwiderruflich !

NESCA war 14 Jahre alt, sie hatte eine Besitzerin und einen Micro-Chip. Das hat ihr alles nichts genützt !!!

NESCA :

Alles was ich tat war in Barcelona  verloren zu gehen. Ich wurde in die Hundeauffangstation der Stadt gebracht.

Ich hatte einen Chip, er hat mir nichts  genützt.

Seit  2003 verlangt das Gesetz, dass in der Perrera von Barcelona, dem CAAC,nicht  mehr getötet wird. 
Ausserdem  besagt das Tierschutzgesetz für Catalunya im Artikel  17,  dass überall in Catalunya nicht gekennzeichnete Tiere 20 Tage aufbewahrt  werden müssen.
NESCA wurde getötet ohne die gesetzliche Frist von 20 Tagen abzuwarten. Nesca starb nach 48 Stunden. Sie hatte einen  Microchip.

WARUM  STARB NESCA?? 

Wieviele  unentdeckte Fälle wie diesen gibt es??

NESCA IST NICHT DAS  ERSTE UND NICHT DAS LETZTE OPFER !

WIR MUESSEN DIESE VERSTECKTEN und  UNGESETZLICHEN TOETUNGEN  BEENDEN!

Der Verlauf der  Geschehnisse:

Nesca, 15 Jahre, weiblich,  altersentsprechend in gutem Gesundheitszustand, mit Microchip

22  April 
 - 12.30h  Nesca entlaeuft in der Strasse Republica Argentina  91

23 April  
- Die  Besitzerin verstaendigt die Polizei und diese sagt sie moege sich am Montag an das CAAC, 
die  Tierauffangstation der Stadt, wenden

24  April
 - 8.00h   Die Besitzerin ruft das CAAC an, beschreibt detailliert die
Hündin, den Ort wo sie 
entlief und dass sie einen Microchip hat  

- 11.30h  Sie  geht zum CAAC mit einem Foto und der Microchipnummer, sie sagen ihr dort, dass  
der Hund nicht aufgegriffen worden sei . Die    Besitzerin schaut alle Hunde in  den Zwingern an 
und sieht sie nicht dort. Sie spricht mit der Tieraerztin, die  sagt sie haette die Huendin nicht gesehen.

- Die Besitzer  fragen auch  im  privaten oertlichen Tierheim  nach und hängen Plakate aus.

-  20.00h Ein Mann  ruft an, er habe die Plakate gesehen, er habe die Hündin in der Strasse 
Rep. Argentina 58 an einer Bäckerei gesehen. 

-  Die Besitzer  gehen zur Bäckerei,, dort wird ihnen gesagt, dass am 22.April aus der Bäckerei die 
Polizei verständigt wurde und der Hundefängerdienst vom CAAC  gekommen sei. Die Polizei bestätigt den Einsatz.  

- 20.45    Besitzerin geht zum CAAC, aber sie öffnen nicht die  Tür.

- 22.00h   Sie ruft beim Wagen  des Hundefängerdienstes an, die Frau die  dort arbeitet bestätigt den Hund 
eingefangen zu haben, sie würde
nachfragen  und anrufen wenn sie etwas  wisse. 

25  April
-  9.00h    Niemand hat angerufen, Besitzerin ruft wieder beim Hundefängerdienst  an, die Frau sagt, sie 
wisse nichts weiter. 

-  9.15h    Die Frau vom Hundefaengerdienst ruft an, sie habe die Hündin  an der an dem besagten Tag 
in das CAAC gefahren

-  9.20h    Besitzerin ruft im  CAAC an um zu sagen, dass die  Hündin da sein muss. Dies wird ihr bestätigt,
sie solle um 11 Uhr kommen 

-10.00h     Sie wird von der Tierärztin angerufen, diese sagt, sie habe die Hündin um 8.30 Uhr getötet.

-11.15h     Besitzerin geht zum CAAC, die Tierärztin gibt ihr ein Zertifikat, dass die Huendin Atemprobleme
gehabt habe. Die  Besitzerin  verlangt die Herausgabe des Kadavers. Ihr wird gesagt, dass dieser nicht 
mehr  da sei, die Kühltruhe sei voll gewesen und man habe ihn schon zum Verbrennen  geschickt. 

(Nachfragen  bei der Verbrennunsanlage erbrachten widersprechende Angaben,es wurde gesagt, es seien
seit fast 2 Wochen keine Hunde vom CAAC zum Verbrennen gebracht  worden. Der Leiter des CAAC gibt 
in Interviews widersprechende Angaben zum  angeblichen Krankheitsbild von Nesca) 

Viele  Fragen bleiben offen: Wo war Nesca als die Besitzerin nach ihr Suchen kam? Wo wurde sie 
hingebracht? Warum konnte ihre Besitzerin sie in den Zwingern des CAAC nicht entdecken? Wo ist ihr Körper??

Wie  würden Sie sich fühlen wenn Nesca ihr Hunde gewesen  wäre????

Bitte  schreiben Sie an die Verantwortlichen der Stadt Barcelona:

Teilen  Sie ihnen mit was Sie denken! Fordern  Sie, dass die Perrera in die Hände einer Tierschutzorganisation
gehört,  nicht in die Hände von denselben Funktionären, die früher dortüber 1000  Tiere jährlich töteten. 

Tierschutz  muss auch von Tierschützern gemacht  werden!!

Fordern  Sie eine unabhängige Komission von Tierschützern namhafter Organisationen  die die Praktiken in der Perrera überwacht. Strikte  Kontrolle jedweder Tötungen in der Perrera. Aufklärung  des Todes von Nesca. Transparenz.  

Bitte schreiben Sie an folgende Adressen:

Am Ende des Textes finden Sie einen englischen Potestbrief als Vorlage.

Mailadressen:

alcalde@mail.bcn.es - Buergermeister

jportabella@mail.bcn.es

Vorlagebrief:
 

Dear  Sir, 

We  heard about the killing of the dog NESCA in the perrera " CAAC " of
Barcelona. This dog had an owner and was chiped. She was killed after 48 hours.

We also were informed,  that more than 40% of the cats that come
to the CAAC Barcelona die or are  being killed. 

We  believed that Barcelona is a cosmopolitan city,  part of Europe, a
modern city with an educated  population and a civilized government  and we
expected that the treatment it  gives to it's abandoned animals is in
accordance to this reputation. But this  doesn't seem to be the case.

We  were informed that there is a high rate of abandoned animals, that there
is a  lack of campaigns to prevent people from abandoning, that the laws to
protect  animals are not being properly executed (see the case of Nesca,
which probably  is not an unique case and, furthermore, that the installations
of the CAAC  are in poor condition, thus not providing enough quality of life
to the  animals. Adoptions are made with no previous control and no control
after the  adoption takes place. The number of animals entering the shelter has
decreased  dramatically since taken over by the city  giving more raise
to the suspicion  that the case of Nesca is only unique because by some coincidence
it became  public. Private shelters and particulars rescuing animals are
overwhelmed by  the number of abandoned animals how come that in the
installation of the  CAAC there are so relatively few animals  sheltered??
Furthermore,  we believe that rescuing animals should be the task of an
independent animal  protection group devoted to the service for the animal
and does by no means  belong into the hands of functionaries that only do their job.
Specially not  if these functionaries have worked in the CAAC whilst
hundreds and thousands  of animals were being killed there regularly. Killings must
be controlled by  an independent group of animal protection activists and must
be  transparent.
We  believe that it is time for Barcelona to live up to it's reputation to
be a  modern city with a leading position in animal protection 's not part
of the  Spain of bull fights and torture of it's animals  !!!!!
Until  then, we feel strongly discouraged from visiting your  city.
We  hope that soon better news will be spread about Barcelona and that
it's  government will do all  steps possible to give it the place in a modern and
civilized Europe it  deserves.


Sincerely