Verzögerung…..

Leider gibt es mit der Präsenz unserer neuen Internetauftritte eine Verzögerung, weil unsere „ helfende Hand „, immer noch im Krankenhaus liegt.

Nach einer Entzündung der Gallenblase und der Entfernung einiger Gallensteine, musste jetzt auch noch die Gallenblase komplett entfernt werden, und somit rücken unsere heißersehnten neuen Ideen , leider in den Hintergrund.

An dieser Stelle wünschen wir Gabriele Reigel alles erdenklich Gute , und baldmöglichste Genesung.

Während wir uns nun also in Geduld üben müssen und hoffen – dass uns die Puste nicht ausgeht – geht für die Tiere der normale Alltag weiter.

Noch haben sie ja gefüllte Näpfe und alle Betreuung, die ihnen zusteht.

Bei der Versorgung geht es ja nicht nur um die tägliche Futterration, sondern auch darum, dass alle unsere Patienten – die Palette geht vom Epileptiker über unsere Leishmaniosepatienten bis zur schweren Hüftgelenksdysplasie, sowie zu behandelnde Altersbeschwerden – regelmäßig weiterhin ihre Medikamente – die wir ebenso kaufen müssen – erhalten können.

Die Lage wäre schon dramatisch, wenn nicht Hilfe von verschiedenen Seiten – auch aus Griechenland – gekommen wäre.

Für die Zukunft liegt es mir sehr am Herzen, ein weiteres Standbein für den Erhalt des Gnadenhofes zu schaffen, damit endlich einmal eine gewisse Sicherheit erreicht werden kann, und der tägliche Kampf sich nicht so zermürbend auf den Alltag auswirkt.

Der regelmäßige Blick auf den Kontostand ist oft ein Gemisch aus Angst und Verzweiflung, und birgt dennoch die Hoffnung in sich, dass irgend jemand da draußen von unserer Lage gehört , und den Tieren zu Liebe dafür gesorgt hat, dass wir sie versorgen können.

Danke an dieser Stelle all diesen Engeln, die bekannter und unbekannterweise an uns dachten und denken.

Es ist für mich manchmal nicht leicht, unseren Tieren zuzu sehen, die unbeschwert ihr Leben genießen und die es doch immer wieder mit ihrem kindlichen Ungestüm schaffen, mich aufzuheitern und mir dadurch die Energie geben, nicht nur die dunklen Wolken zu sehen.

Diese gibt es aber tatsächlich manchmal real und greifbar, wir hatten nämlich schon das erste Gewitter dieses Jahres zu überstehen:

Beim ersten Donnerschlag schreckten Janna und Vanilka fast synchron aus den weichen Kissen hoch,

während sonst gekuschelt wurde.

Unser kleiner Herr Witzi-Witz, der zusammen mit seiner Schwester , Frau Witzi-Witz, von einem Jäger mitten im Wald gefunden und bei uns abgegeben wurde, übt sich im Studium der „ Positiven Lebensenergie „, und hat mich durch seine Ernsthaftigkeit, die er dabei an den Tag legte, zum Lachen gebracht.

Es sind diese kleinen Lichter und die unendliche Liebe und Dankbarkeit unserer Tiere, die ich jeden Tag spüren darf,  die mir die Kraft geben, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen.