Es ist kalt geworden……
 

Und wir denken sehnsüchtig an die wunderschönen Altweibersommertage zurück, die uns doch noch zu Teil wurden.

Die letzten Sommertage lockten auch noch einmal Besucher auf unseren Berg, und unsere Hunde waren – wie immer – Feuer und Flamme,  ob der zusätzlichen Streicheleinheiten und der mitgebrachten Leckerlis.

 

Leider mussten wir zwischenzeitlich Abschied nehmen von unserem alten Podenco.

An einem wunderschönen Herbsttag, als die Nebel unten im Tal lagen und die Sonnenstrahlen schräg durch den bunten Herbstwald fielen,  als die Netze der Spinnen wie kleine glänzende Segel auf der großen Wiese lagen, da  hat er uns verlassen und sich aufgemacht an den Platz hinter dem Regenbogen zu gehen, wo wir uns alle einmal wieder sehen werden.

Wir nahmen schweren Herzens Abschied – eine Ära hat somit wieder einmal ein Ende gefunden.

 

 

 

Heute will ich Ihnen ein paar Tiere vorstellen, die inzwischen bei uns Einzug gehalten haben.

So strandeten bei uns vier Alpakas, die sich die große Weidefläche nun mit den Pferden teilen und so manchen „Zaungast“ anlocken.

 

 

 

Die genügsamen Tiere waren arg durch den Wind, haben aber inzwischen ihre Scheu verloren und wir dürfen sie zu unserer großen Freude streicheln .

 

Auch neu auf dem Gnadenhof ist ein etwas ungleiches Paar – Heinrich, der Puter und Berta, das Huhn -.

Eines Tages im August war ich im Nachbarort auf dem Markt und landete an einem Stand, an dem Geflügel verkauft wurde. Es war kurz vor 12 Uhr und somit kurz vor dem Ende des Marktes und der Verkäufer hatte lediglich noch 2 der gefiederten Geschöpfe, die er lauthals zum Schleuderpreis von 10 € anbot.

Neben mir stand ein älterer Mann mit seinem Enkelsohn, und ich hörte, wie dieser dem Kind die beiden Gefiederten als Mittagessen schmackhaft machte.

Da ich einen Blick auf die vor Angst zitternden kleinen – wie ich meinte Hühner – geworfen hatte  und ich mal wieder nicht anders konnte, drängte ich mich vor, bezahlte die geforderten 10 Euro und nahm meine beiden Errungenschaften mit nach Hause.

 

   

 

Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass nur einer der beiden Gesellen ein Huhn war, das andere ist ein Puter.

Der wuchs mit einer solchen Geschwindigkeit, dass wir nur so staunten. Heinrich und Berta sind inzwischen handzahm und haben sich sehr gerne unter das andere gefiederte Volk gemischt. Die Beiden lieben sich abgöttisch und verbringen den ganzen Tag pickender Weise im Grünen. Ab und zu machen sie auch mal einen Schwenk durch die offene Haustür und so kommt es vor, dass Heinrich mir beim Berichte schreiben auf die Finger sieht. Offensichtlich ist er sich nicht darüber bewusst, dass er ein PUTER ist und kein Hund, denn er macht es sich auch ab und an im Hundekorb bequem.

 

Nun kommt auch für unsere Hunde und Katzen wieder die Zeit, in der man es sich im Körbchen gemütlich macht und einfach mal abwartet, was das Wetter draußen so macht.

 

 

    

Da können wir nur hoffen, dass der Winter nicht all zu streng wird und der kommende Frühling nicht ganz so lange – wie das letzte Jahr – auf sich warten lässt.