Eine neue Arche-Tierherberge für unsere Vermittlungstiere…..
 

Nachdem es im Wohngebiet in Hauenstein wegen eines einzelnen Nachbarn wieder Ärger gab wegen der Hundehaltung , waren wir erstmal geschockt und mutlos.

Nadja und Silvia hatten sich wirklich bemüht, die Tierhaltung „ so leise „ wie möglich durchzuführen.  Dennoch waren wir gegen den Einspruch des Nachbarn wehrlos,  und auch das Bauamt sowie das Veterinäramt sahen keine Möglichkeit uns zu helfen, obwohl sich die Räumlichkeiten sehr gut für unseren Tierschutz eigneten und es sich bei dem Anwesen um das Eigentum von Silvia handelte.

Nach dem ersten Schock und der damit verbundenen Traurigkeit, die fast schon in Verzweiflung umgeschlagen war, kam Nadja auf die Idee eine Annonce zu schalten, in der wir ein Anwesen suchen wollten, welches für die Tierhaltung geeignet sein müsste.

Im Nacken  sowie im Herzen  waren uns die Hunde aus der Tötungsstation Cadiz, die wir  schon für uns reserviert  und somit zumindest auf dem Papier , vor dem sicheren Tod gerettet hatten.

Wie sollten wir unseren Seelenfrieden wieder finden, wenn wir nun nicht mehr in der Lage wären, diese Tiere dann auch tatsächlich aufzunehmen ?

Nicht auszudenken, wenn wir die weitere Aufnahme von in Not geratenen Tieren einstellen müssten, weil uns die Arbeit in unserer Vermittlungsstelle in Hauenstein untersagt worden war.

Vielleicht war es der Heilige Franziskus, der unseren Tieren helfen wollte oder ein anderer wohlgesinnter Schutzpatron.

Wir bekamen auf jeden Fall aufgrund unserer Anzeige ein Angebot, das wir nicht abschlagen konnten:

Es handelt sich um ein Bauernhaus mit Scheunen und Stallungen, sowie ca. 3 ha Gelände, das wir ab September beziehen können. Tierhaltung ist dort nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht.

Und wenn dann einmal etwas gut geht, dann geht es oft gut weiter:

Das gleiche Bauamt, das uns in Hauenstein die Tierhaltung nur bis zum Jahresende bzw. bis zu einem Umzug zulassen konnte,  erlaubte uns die Aufnahme von Tieren in unserem neuen Domizil und genehmigte auch die dafür notwendige Nutzungsänderung.

 

 

Auch ein Pferdestall mit 6 Boxen steht uns nun bald zur Verfügung, inclusive eines Reitplatzes.

Ich bin  ehrlich – und deshalb muß ich sagen, es ist mir  schon etwas mulmig, da es ein großer Schritt ist, sich so zu vergrößern.

Wir müssen Miete bezahlen, die uns aber auf einen Mietkauf angerechnet wird , und wir müssen an die Versorgungskosten denken, die alljährlich anfallen.

Wir brauchen dringend Hilfe, was die Umbaumaßnahmen betrifft, die stattfinden müssen um die Tierhaltung dort in einem Rahmen durchzuführen, der auch dem strengen Auge des Veterinäramtes genügt.

Deshalb unsere Frage:

Wer kann helfen ?

Hilfe ist in jeder Form willkommen. Wir brauchen Handwerker, Material wie Zäune und Zaunpfosten, Fliesen und gebrauchte Möbel.

Wir brauchen jede helfende Hand.

Wir brauchen dringend Sponsoren, die uns finanziell – vielleicht auch durch einen Kredit - bei der Verwirklichung dieses Projektes helfen, so dass wir in der Lage sind, es mit Leben zu füllen.

Leben, das ohne unsere Hilfe nicht möglich wäre.

Wir sind auf jeden Euro angewiesen.

Es wäre so schön, die Gewissheit zu haben, noch mehr tun zu können, als wir es die letzten Jahre konnten.

Jeder, der auf irgend eine Art helfen will ist willkommen.  Noch ist alles im Entstehen und wir brauchen ebenso Ideen , was , wo , wie , am Besten gestaltet werden kann.

Wir wollen unseren Anteil der finanziellen Sicherung selbstverständlich nicht nur den Sponsoren und Spendern überlassen.

Wir werden versuchen, einen kommerziellen Zweig aufzubauen, der langfristig gesehen, zur Erhaltung der Arche-Tierherberge beitragen wird.

So haben wir vor, eine Hunde – und Katzenpension aufzubauen.

Auch dieser Zweig unserer Tätigkeit wurde bereits vom Bauamt genehmigt und ist somit durchführbar.

Ebenso wollen wir – gegen Entgelt – Gnadenbrotpferde von Privat oder anderen Tierschutzvereinen aufnehmen, die sich über einen warmen Stall und tägliche Weidegänge freuen können.

Uns liegt an Ihrer Meinung !!!!

Bitte schreiben Sie mir, was Sie für Vorschläge und Ideen haben, um uns bei diesem einmaligen Projekt zu helfen. Vielleicht ist ja der zündende Funke dabei, der uns vielleicht noch fehlt, oder DIE

Möglichkeit, die wir evtl. noch nicht kennen.

Marion.Noss@web.de

Wir haben bereits in Nadja Eichhorn – die die Leitung der neuen Arche-Tierherberge übernehmen wird, eine engagierte junge Mitarbeiterin, die dort einziehen wird.

Ebenfalls dort wohnen,  wird ein großer Tierfreund aus Kaiserslautern, der sich auch jetzt schon sehr in die Tierschutzarbeit einbringt.

Was uns noch fehlt ist eine Katzenmutter , die den Aufbau einer Katzenstation übernehmen und auch vor Ort wohnen will .

Platz für alle möglichen Tierhaltungen ist zur Genüge da. Es sind außer den Pferdeboxen auch weitere Stallgebäude,  Scheunen und Heuschober vorhanden, die auf jeden Fall gewährleisten würden, dass die aufgenommenen Katzen von der Hundehaltung getrennt werden könnte.

Ich weiß, dass auch der Erhalt und die Sicherung unseres Gnadenhofs in den Vogesen, um dessen Leitung ich mich kümmere, vorrangig behandelt werden muß.

Auch wir brauchen hier jeden Euro um die Versorgung der Tiere zu gewährleisten.

Dennoch habe ich mich nach reiflicher Überlegung entschlossen, den Schritt zu wagen, noch einmal den Versuch zu unternehmen, eine dauerhafte Einrichtung zur Vermittlung unserer Hunde und Katzen in Deutschland zu schaffen.

Ich bin mir sicher, dass dies der letzte Versuch sein wird.

Ich bin mir weiterhin im Klaren, dass es auch schief gehen  kann, dass es vielleicht ein Traum zu viel ist.

Aber: Die tägliche Konfrontation mit Tieren, die zum Teil so grässlich gequält, verstoßen und getötet werden,  lässt für mich - bei der nun vorhandenen Konstellation,  keine andere Entscheidung zu.

Ich MUß es versuchen, und hoffe dass es uns gelingt, über uns hinauszuwachsen um Letztendlich in Zusammenarbeit mit den Menschen, denen ich vertraue, eine Einrichtung  zu schaffen , die in Zukunft Zuflucht sein wird, für viele von denen, die am Rand des Lebens stehen, obwohl sie oft noch jung und voller Leben sind, misshandelt, missbraucht und  getötet werden,  weil der Mensch es so will.