Das Grauen nimmt kein Ende……

Dass die Perrera von Puerto Real einer der schrecklichsten Plätze dieser Welt ist, habe ich in einigen Berichten schon deutlich ausgesprochen.

Es war und ist mir ein großes Anliegen, so viele Tiere als immer möglich aus dieser Hölle zu befreien.

Nach dem Vorfall mit den Hunden der italienischen Familie ist mir ein weiteres Mal ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter gelaufen.

Bis heute ist nicht bekannt, was mit den anderen beiden Tieren der Familie geschehen ist.

Wie müssen sich diese Leute nun fühlen, nachdem folgendes ans Tageslicht kam:

In einem Bericht vom 4.10.2007 informiert der Verein www.pro-galgo.com über folgende schrecklichen Ereignisse in Puerto Real:

IN DER PERRERA VON CADIZ WERDEN UNGEWOLLTE TIERE UNTER SCHRECKLICHEN QUALEN GETÖTET.
EINE BILLIGE UND IN SPANIEN VERBOTENE INJEKTION LÄSST DIE TIERE BEWEGUNGSUNFÄHIG WERDEN UND SIE ERSTICKEN LANGSAM DURCH VERSAGEN DER ATEMWEGE. DIE TIERE SIND DABEI BEI VOLLEM BEWUSSTSEIN. UND UM DIE QUALEN NOCH ZU VERLÄNGERN WIRD DIE DOSIS VERRINGERT!!! ES IST EINFACH UNGLAUBLICH ….
DER VEREIN “EL REFUGIO” HAT ZUSAMMEN MIT DER SEPRONA (SEKTION FÜR TIER- UND NATURSCHUTZ DER POLIZEI) EINE ANZEIGE GEMACHT UND DIE GRAUSAMKEITEN BLOSSGELEGT

 

CADIZ: PERRERA TIERE GRAUSAM GETÖTET!!!

Nachtrag Samstag 6.10: PUERTO REAL

Mioflex für einen Tod in Agonie.
Das muskellähmende Mittel welches der Verein El Refugio denuzierte ist MIOFLEX. Es handelt sich dabei und einen nueromuskulären despolarisierenden Blocker aus der Humanmedizin, laut Beipackzettel, um z.B. die Intubierung eines Patienten zu erleichtern oder um durch
medikamente herbeigeführte Muskelkrämpfe zu reduzieren
Originaltext auf: www.lavozdigital.es

Nachtrag Freitag 5.10:

Laut der spanischen Zeitung LA RAZON ist dies der erste Fall wo rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einer städtischen Perrera eigeleitet wurden! Die Direktorin, der Tierarzt sowie 2 Angestellte haben sich u.a. wegen Tierquälerei, falschen Anzeigen und wegen Fälschung von Dokumenten zu verantworten. Laut dem Präsidenten von “El Refugio” konnten für 35 Euro,  was für dieses Lähmungsift bezahlt werden mußte, 10t Hunde und Katzen langsam und in Agonie getötet werden!!!!!!!!!

Die spanischen Medien haben über den Fall berichtet, in den Abendnachrichten auf allen nationalen Kanälen!!! Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, all diese grausamen Perreras anzuzeigen!!!

.DIE BETEILIGEN PERSONEN SIND: DIE DIREKTORIN DER PERRERA, 2 MITARBEITER UND DER TIERARZT. DIESE HERRSCHAFTEN HABEN TAUSENDE VON TIEREN AUF IHREM GEWISSEN, DENN DIE PERRERA “PUERTO REAL” ENTSORGT DIE TIERE EINER RIESIGEN ZONE RUND UM CADIZ

ES WURDE ANZEIGE GEGEN DIE BETEILIGTEN ERSTATTET ABER MAL SEHEN OB DIE NICHT WIEDER, WIE SO VIELE, EINFACH IM SAND VERLÄUFT!!!

PROTESTIEREN SIE GEGEN DIESE UNSÄGLICHE PERVERSION MIT EINEM EMAIL AN DIE STADTRÄTE VON CADIZ:

STADTRÄTE
concejalia@cadiz2012.es

PRESSEBÜRO:
Prensa@cadiz2012.es

DAS ORIGINAL DES ARTIKELS FINDEN SIE AUF http://www.20minutos.es/noticia/285844/0/sacrificio/animales/cadiz/

Ich selbst bin tief erschüttert, dass nun ans Licht kam, was die Leitung dieser Perrera unter „Euthanasie „ versteht.

Was dort geschehen ist, lag jenseits unserer Vorstellungkraft und es ist unglaublich,  dass dort in der Perrera Puerto Real , Tiere wissentlich und willentlich zu Tode gequält wurden. Uns schien es schon grausam genug, dass dort täglich getötet wird, da es einfach zu viele Tiere sind, die durch das große Einzugsgebiet der Perrera Puerto Real hinter diesen Mauern landen.

Es war für uns schon immer schwer zu ertragen, dass in den spanischen Tötungsstationen wöchentlich eine Vielzahl von Hunden und Katzen euthanasiert wurden und werden.

Wohlgemerkt verstehe ich unter Euthanasie eines Tieres, dass dieses schmerzlos und ohne Qual einschlafen kann.

Wir wußten auch, dass der dortige Tierarzt seinen Job nur als Last empfand und sich nicht wirklich um die ihm anvertrauten Tiere gekümmert hat. Aber keine Lust am Job rechtfertigt noch lange nicht, Tiere auf eine solche bestialische Weise zu töten, die einem im Wege sind.

Die Frage, die mir auf der Seele brennt ist :

Warum hat man so lange weggeschaut ???? Wer sind diese Personen, die von dieser perversen Tötungsart gewusst haben und nichts dagegen taten ?

Bei den letzten Hunden, die ich in Puerto Real habe reservieren lassen, war eine alte Mastin-hündin:

Man sagt mir nun, sie sei in eine spanische Familie vermittelt worden. Diese Aussage kann ich nicht glauben und auch nicht nachvollziehen, da es kaum Spanier gibt, die sich für junge Hunde interessieren, warum sollte diese alte Hündin Gnade vor diesen Augen gefunden haben ?

Wenn ich daran denke, sie könnte unter den Opfern dieser Mörder sein, dann zieht sich mein Herz zusammen und ich fühle eine unbändige Wut.

Ich werde alles tun, das Schicksal dieser Hündin zu klären, und „ WEHE EUCH ! wenn ihr ein solch schreckliches Schicksal zugestoßen sein wollte, wie ich es vermute.

Ich weiß, dass viele Leser meiner Berichte , Hunde aus dieser schrecklichen Perrera bei sich aufgenommen haben , und diese zu gleichberechtigten Familienmitglieder gemacht haben.

Ich weiß, wie es Euch jetzt geht, denn es war nur ein kleiner Schritt, der Euren nun geliebten Vierbeiner getrennt hat vor dem grausamsten Tod, den es gibt:

Den Tod durch ein muskellähmendes Nervengift zu erleiden, langsam und bei vollem Bewusstsein zu ersticken, Angst und Panik im Herzen und dennoch bewegungslos dahingestreckt zu sein, einsam unter Qualen den letzten Atemzug mühsam röchelnd aus dem ausgemergelten Körper zwingen, bis der Todesengel gnädig seine Hand über die gebrochenen Augen legt….

Nadja und ich  haben alle unsere Hunde , die aus dieser Hölle zu uns kamen, heute morgen liebkost und geküsst, wie schon lange nicht mehr.

Den alten Brucette, der heute so glücklich ist, und mit seiner grauen Schnauze einen so abgeklärten und weisen Eindruck hinterlässt , und dessen kleine Freundin, die ihn in den Ferien immer besucht, auf sein Halsband mit buntem Stift : EX-PRODEAN geschrieben hat.

Unsere kleinen Wirbelwinde Filou und Uggie, und all die , die noch auf der Suche nach ihrer Familie sind.

Wir denken auch an die anderen , die durch unsere Hände gingen und nun sicher und behütet leben dürfen, von denen der Schatten dieser grausamen Menschen genommen wurde und sie nie wieder einholen wird.

Wir gedenken mit viel Trauer und auch mit Wut im Herzen denen, hinter deren Bild auf der Prodean-Seite  „ MUERTO „ steht. Und dieses Wort hat seit heute eine andere, eine schreckliche  Bedeutung.

Ein fürchterliches Grauen, das nichts mit DEM Tod zu tun hat, der gnädig am Ende eines jeden Lebens auf uns wartet.

Was in der Perrera Porto Real passierte ist eine Schande für das spanische Land und seine Bevölkerung und ein Fußtritt für diejenigen unter ihnen , die sich trotz schlechter Bedingungen und Anfeindungen dort für die Tiere einsetzen und helfen, wo solche Grausamkeiten offensichtlich zur Tagesordnung gehören und – man wird sehen – oft als Kavaliersdelikt eingestuft werden.

Ich wünsche mir, dass die Verantwortlichen bestraft werden und niemals mehr die Gelegenheit erhalten werden, sich an einem unschuldigen Tier zu vergreifen.

Ich wünsche mir, dass die Augen der so grausam getöteten Tiere denen im Schlaf erscheinen werden, die für diese Morde verantwortlich waren, jede Nacht, immer wieder, ein Leben lang !!!

Ich wünsche mir, dass das ganze Konzept der „ Tötungsstationen „ überdacht wird und dass man versuchen wird, langfristig andere Lösungen zu finden.

Ich wünsche mir, dass die Seelen der unter solch schrecklichen Umständen getöteten Hunde und Katzen Frieden gefunden haben und vergessen können, was ihnen angetan wurde.

Ich verlange nicht, dass sie es verzeihen !!