Herzlichen Dank, den Tierengeln !!!!!

Wir bedanken uns bei den Tierengeln:

Franca Farron, Yanic Farron, Donata Farron, Stef Hunziker, Frau Bickel, Roger Sigrist, Maria Kakalioura, Petra von Beck, Alisa und Sandro,  Manuela Krumboeck, Rita Joest, Ulrike Goßweiler, Sabrina Franz, Pia Kümin, Animal Spirit und Susanne

Die ersten Hunde  aus Lapinada sind nun in Deutschland und sind bereit, in geeignete Familien abgegeben zu werden.

Bis es soweit war, hat es uns  Zeit, Nerven und einige schlaflose Nächte gekostet, bis wir zusammen mit den Spaniern doch noch zu einem Ergebnis kamen.

Kurz vor Verwirklichung unseres Planes den Hunden aus Valencia zu helfen, kamen den Spanierinnen, die die Rahmenbedingungen wie Impf- und Chipaktion sowie den Transport  in die Wege leiten wollten, doch die üblichen Bedenken:

Wie kann es sein, dass wir so vielen Hunden das Leben retten wollen ? Wie kann es sein, dass wir auch noch Geld investieren um den Tieren eine Überführung  nach Deutschland  im Rahmen der gesetzlichen Einfuhrbestimmungen  zu ermöglichen ?

Kann es nicht viel eher möglich sein, dass wir die Hunde dann hier in ein Labor verkaufen ?

Genau diese Reaktion kennen wir ja auch von unseren griechischen Tierschützern mit denen wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Plötzlich wurden vor drei Jahren  in Griechenland Medienberichte veröffentlicht in denen behauptet wurde, deutsche Tierschützer würden die griechischen Straßenhunde ausschließlich als Pelze vermarkten oder an Labors verkaufen.

Damals wie heute kann man gegen solche verleumderische,  unsinnige  Reaktionen nur mit einem Argument arbeiten :

Der Transparenz !!!

Egal, mit welchen Tierschützern wir zusammenarbeiten, ob das Griechen, Spanier oder Türken sind , wir legen Wert darauf,  unsere Vermittlung offen zu gestalten, denn wir haben nichts zu verbergen. Im Gegenteil, wir sind stolz auf unsere Arbeit !

Wir freuen uns darüber, die Adressen der Menschen weiterzugeben, die sich für einen Tierschutzhund entschieden haben. Oft entstehen daraus rege Briefwechsel mit den „ Rettern „ aus dem Ursprungsland und den Hundebesitzern in Deutschland. Oftmals wurden auch schon Besuche arrangiert bei denen dann selbst in Augenschein genommen werden konnte, dass es eine gute Entscheidung war, die Tiere nach Deutschland zur Adoption zu geben, anstatt sie im Heimatland sterben zu lassen.

Kurzfristig eskalierte die Lage um unsere Lapinada-Hunde so sehr, dass uns angedroht wurde, den Hunden lieber die Todesspritze zu verabreichen, als sie in einem Labor unter Qualen sterben zu lassen.

Es hat viel Zeit und eine Menge Überzeugungsarbeit gekostet um alles wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, alleine hätte ich dies nicht geschafft  !!!!

Es gab immer wieder Übersetzungsschwierigkeiten, ein Vermittler nach dem anderen wurde eingeschaltet und wieder aussortiert, es war eine aufregende Zeit immer mit der Angst im Nacken, es könnte doch noch etwas schief gehen.

Dass wir am Ende erfolgreich waren, haben wir vor allem den hier genannten Menschen zu verdanken, die die dortige Tierschutzszene kennen und mir mit Rat und Tat zur Seite standen:

Irene Schellenbeck von PROA-Madrid, Antje Perlwitz Tiere-in-Spanien und  Iris Kuhlmann von SOS.Perrera.  Alle drei hatten zu diesem Zeitpunkt genug Arbeit und Stress in ihrem eigenen Verein. Dennoch fand ich immer ein offenes Ohr und eine sehr herzliche Unterstützung und Bestärkung.

Rosa Martinez und  Daniela Walter versuchten bei ihren Übersetzungen immer wieder beschwichtigend einzugreifen und haben damit auch entscheidend dazu beigetragen, dass am Ende wieder so etwas wie ein Vertrauensverhältnis zustande kam.

In einer Phase, als ich schon gar nicht mehr glauben konnte, dass sich alles noch einmal zum Guten wenden würde und ich nachts oft schlaflos und mit ohnmächtiger Wut im Bauch vor den Bildern der mir inzwischen schon so sehr vertrauten Hundegesichter saß,

bekam ich einen Anruf von Annelies Jacobs ( SOS-Podenco).

Sie bot uns an, von nun an die Sache in die Hand zu nehmen und alles zu organisieren.

Und so war es dann tatsächlich auch !! Annelies sprach direkt ohne Umweg mit dem Lapinada-Betreiber, sie organisierte einen Impf- und Chiptermin und sie sorgte dafür, dass die ersten  Hunde per LKW nach Deutschland kommen konnten.

Einige der Hunde, die wir von den Bildern her kennen, hatten inzwischen durch die zeitliche Verzögerung ein neues zu Hause in Spanien gefunden. Darunter waren die Rassehunde, wie die Pointerhündin, der Gordon Setter und der Perro di Aqua, sowie einige der Welpen. Der Perrera-Chef hat mir  „ bei seiner Seele „ geschworen, dass sie nicht getötet, sondern vermittelt worden sind. Bei dieser Gelegenheit stellte ich zu meinem Erstaunen fest, dass er ein ganz passables Deutsch spricht, was selbstverständlich weitere Kontakte erleichtern wird.

Für die bereits vermittelten Tiere sind selbstverständlich andere nachgerückt, die es genauso verdient haben, leben zu dürfen. Ich hoffe, dass dies im Sinne der Tierengel war, die nun einem anderen Hund zum Glück verholfen haben. Aber ich denke, dass das keine Frage sein wird, denn Engel sind nun mal Engel, und Leben sind nun mal Leben !

Drei  der Neuankömmlinge werden uns Tierarztkosten verursachen, aber das müssen wir  in Kauf nehmen und dies war kein Grund, diese Hunde zurückzulassen.

Das Schicksal folgender Hunde ist nun in unseren Händen:


glücklich vermittelt
 
glücklich vermittelt

 


glücklich vermittelt

 


glücklich vermittelt


Ich bin auf dem Gnadenhof
zu Hause da ich Nachwuchs erwarte

 


glücklich vermittelt


glücklich vermittelt

Wir werden selbstverständlich weiter über alles berichten, was diese Hunde betrifft.

Auch werden wir – sobald wir die Neuankömmlinge vermittelt haben – weitere Hunde aus der Perrera holen, sowie auch einige der Katzen. Leider war es bei diesem Transport nicht möglich, Katzen mitzunehmen, da die lange Fahrt zu stressig gewesen wäre.

Am Ende bleibt es mir nur übrig, DANKE zu sagen im Namen all der Vierbeiner, denen wir durch IHRE Hilfe und IHR Engagement nun zu einem besseren Leben verhelfen können ebenso im Namen derer, die noch nachkommen  !

Es war eine einmalige Aktion und keiner konnte ahnen, dass es doch so viele Tierengel gibt, denen es wirklich darum geht, einen Beitrag zu leisten gegen das unermessliche Leid der Tiere, dem diese ohne Hilfe wehrlos  ausgeliefert sind.

Ich war überwältigt davon, wie vielen Menschen das Schicksal dieser Hunde nicht egal war und genau das macht Mut, diesen Weg weiterzugehen. Es war ein wunderschönes Gefühl, einmal nicht ALLEINE zu kämpfen. Denn ich weiß, dass uns  tausend gute Gedanken jeden Tag erreicht haben und uns die Kraft gegeben haben,  GEMEINSAM diese Leben zu retten.

Danke, den Tierengeln !!!!!