Tierquäler aus Karlsruhe zu 4 Jahren Haft verurteilt !
 

Liebe Tierfreunde,

am 8.10.2009 ,  berichtete ich unter „ Aktuelles „ über eine Tiermisshandlung, die sich in der Gunterstraße in Karlsruhe abgespielt hat, und bei der beinahe ein Kater ums Leben gekommen war. Das arme Tier war am Schwanz gepackt und gegen eine Hausmauer geschleudert worden– und nur die Tatsache, dass der Schwanz abriss – hat diesem bedauernswerten Geschöpf das Leben gerettet.

Leider stellte sich heraus, dass der Kater aus der Guntherstraße nicht das alleinige Opfer dieses Tierhassers war.

Gott sei Dank,  konnte der 34-jährige Täter – Jörg Joswiakowski – mit Hilfe eines Phantombildes gefasst werden.

Bitte lesen Sie selbst:

KarlsruheTierquäler zu mehrjähriger Haftstrafe verurteilt

Ein 34 Jahre alter Mann muss wegen schwerer Tierquälerei sowie zahlreicher Einbrüche und Diebstähle mehrere Jahre in Haft. Die Richter am Amtsgericht Karlsruhe sahen es als erwiesen an, dass der Mann fünf Katzen und einen Hund brutal gequält und anschließend getötet hat.

Mit der Verurteilung zu drei Jahren und neun Monaten Haft folgte das Amtsgericht am Freitag annähernd dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte drei Jahre und drei Monate gefordert. Außerdem wurde dem 34-Jährigen auf Lebenszeit verboten, Tiere zu halten.

Der Vorsitzende Richter zeigte sich in seiner Urteilsbegründung fassungslos über die enorme Tierquälerei. Die meisten der betroffenen Tierbesitzer litten bis heute unter einem Trauma. Die Vergehen gegen das Tierschutzgesetz wogen demnach auch schwerer bei der Bemessung der Strafe als der Diebstahl von Fahrrädern.

Keine Erklärung für die Tierquälerei

Der mehrfach vorbestrafte und drogenabhängige Mann hatte die meisten Taten im Prozess gestanden. Als Grund für die Einbrüche und Diebstähle hatte der vor Gericht angegeben: "Es ging um das Geld". Zudem hatte ausgesagt, die Gebäude, in die er eingebrochen war, nach dem Zufallsprinzip ausgewählt zu haben. Die Tiere zu quälen habe er nicht geplant. Für seine Taten habe er keine Erklärung.

Schmerzensschreie weckten die Hausbewohner

Der Mann war Mitte Juni festgenommen worden und saß seitdem in Untersuchungshaft. Ein Bürger hatte 5.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zu dem Tierquäler führen. Eine der Katzen soll der bei der Polizei bereits mehr als hundertmal angezeigte Mann in einem Keller derart traktiert haben, dass Hausbewohner durch Schmerzensschreie des Tiers aus dem Schlaf geschreckt worden sein sollen. Die Ermittler waren dem 34-Jährigen mit einem Phantombild auf die Spur gekommen.

Quelle:swr.de