Das Tierleid nimmt keine Ende…………..

Immer und immer wieder erreichen uns tagtäglich Nachrichten und Bilder von entsetzlichen Tierquälereien und von geschundenen, gequälten Tieren.

Gerade erst dieser Tage wurden mir Bilder zugesandt die eine junge Asiatin zeigten, die mit ihren hochhackigen Stilettos ein kleines Kätzchen zu Tode quälte. Ich bin jetzt noch traumatisiert von dem Anblick einer solchen Grausamkeit und davon, was Menschen Tieren antun und dabei offensichtlich auch noch Spaß empfinden.

Der Gedanke, dass dieses kleine Wesen   hilflos ausgeliefert und ihrer Mörderin gegenüber völlig arglos und vertrauensvoll entgegengetreten war, macht mich so wütend, dass ich Mühe habe meine Emotionen im Griff zu haben. Ich befürchte, dass ich selbst zum Mörder werden könnte, falls ich Zeuge einer solch infamen Tat werden sollte.

Ein Tierschutzkollege hat seine Meinung dazu in folgende Worte gefasst:

Hell exists on earth ! It’s name:  CHINA

Ohne rassistisch erscheinen zu wollen kann ich diese Reaktion angesichts der schockierenden Bildern dieses Tiermords  und den daraus für jeden feinfühligen Menschen  resultierenden schlaflosen Nächten und verzweifelten Tränen, gut verstehen !!

Manchmal verlässt mich aller Mut und jede Zuversicht angesichts der schlimmen Vorfälle, die zu jedem Tag, zu jeder Stunde in allen Ländern der Welt passieren und ich weiß nicht mehr, woher ich die Kraft nehmen soll, immer wieder aufs Neue gegen Tiermissbrauch und Quälereien zu kämpfen. Es werden immer mehr Bilder , die ich nicht vergessen kann und die eingebrannt sind auf meiner Seele.

Aber andererseits würde ich daran zerbrechen, NICHTS zu tun , denn es sind noch immer zu wenig Menschen, die die Stimmen der Tiere hören und versuchen IHREN Teil dazu beizutragen, wenigstens ein kleines Stückchen Elend gut zu machen.

Also gibt es für mich nur den Weg nach vorne und ich hoffe weiterhin auf Verständnis und Unterstützung all der Menschen, die das gleiche fühlen und die ebenso empfänglich sind für die stummen Schreie der Kreaturen, die um unsere Hilfe flehen , weil sie sich selbst nicht helfen können.

Bitte, bitte tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei, verstecktes Tierelend aufzudecken. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt und scheuen Sie sich auch nicht, Freunde, Nachbarn und Kollegen zu ermahnen oder gegebenenfalls anzuzeigen, falls irgendetwas mit einer Tierhaltung nicht in Ordnung ist.

Denken Sie immer daran, dass WIR diejenigen sind, die Verantwortung übernehmen müssen wenn es darum geht Missstände aufzuspüren. Die Tiere selbst können sich nicht wehren und sich auch nicht selbst helfen. Ausgeliefert und zum Ausharren verdammt, warten sie auf den Tag an dem sich eine Stimme für sie erheben wird.

ES KANN IHRE STIMME SEIN !!!!

Heute wurde ein Fall bekannt, der in Spanien ( Madrid ) aufgedeckt wurde. Ein sogenannter „ Züchter „ hat in einer Fabrikhalle über 400 Welpen verschiedenster Rassen unter tierunwürdigen , schrecklichen Bedingungen gehalten. Einige Tiere waren bei der Räumung schon verendet, einige hatten sich selbst angefressen. Sehen sie selbst:

 

Ich habe bereits unsere Hilfe angeboten und mit spanischen Tierschützern vor Ort Kontakt aufgenommen.

Ich weiß, dass ich wahrscheinlich bis zum letzten Atemzug noch irgendeinem Hund das Leben retten werde, und ich weiß auch dass ich auf das unbeschreibliche Glücksgefühl Leben gerettet zu haben, niemals mehr verzichten kann. Für dieses Gefühl werde ich weiterhin alles was in meiner Macht steht und meine Kraft zulässt versuchen,  all den unglücklichen Wesen zu helfen, die meinen Weg kreuzen. Immer und immer wieder….

Es stimmt, es gibt nur den Weg nach vorne, alles was dahinter liegt ist unabänderlich geschehen und wird langsam in den Schatten der Vergangenheit verschwinden, auch wenn das Leid schrecklich war und grausam, die Schmerzen sind nun  vorbei.

Vielleicht stimmt es, dass kein Tod ungesühnt bleibt und kein Mörder ungeschoren davon kommt.

Jetzt tut es mir fast schon wieder leid, dass ich so entmutigt und verzweifelt war.

Gerade in diesem Augenblick setzte sich Charly auf meinen Schoß, ein Kater der in letzter Sekunde vor einem grausamen Schicksal bewahrt wurde und der nun hier bei uns in den Vogesen lebt.

Ich werde weiterhin die Höhen und Tiefen meiner Arbeit hinnehmen müssen und versuchen stark zu bleiben und nicht daran zu verzweifeln.

 Aber ich musste es mir mal von der Seele schreiben …………………