Seppel, Pipo oder doch Nico........?

Der richtige Name ist nicht leicht zu finden. Das haben wir in Frutigen bei einer Nachkontrolle gelernt....

Eine Dackelmischung aus Spanien hatte im idylischen Frutigen seinen neuen Lebensplatz gefunden. Da dies alles sehr schnell ging, stand für einmal eine Nach- und nicht Vorkontrolle an.

Man hatte uns lustigerweise im Dorf bereits erwartet und als wir dort ankamen haben uns die Nachbarn schon vorgeschwärmt, was für ein lieber Hund der Nico doch sei und wie schön er es jetzt habe.... wir mussten schmunzeln, so böse Leute sind wir doch gar nicht.

Frau Maurer hatte uns schon erwartet. Uns wurde gleich alles gezeigt, Haus, Garten u.s.w. und sie kam gar nicht mehr aus dem schwärmen raus als sie von ihrem Nico anfing zu erzählen.

            

Wir wurden ins Haus geführt und da kam er bereits gesprungen...länger als hoch (ist ja auch richtig so bei einem Dackel) und ein Gesichtlein, welchem man einfach nicht widerstehen kann....die Kulleraugen die sich gleich in unser aller Herzen gebohrt hatten. Sie erzählte uns dann von allen Dackeln, die sie bereits hatten – 30 Jahre lange Dackeltreue – und dies obschon diese kleinen Vierbeiner ganz schön einen eigenen Kopf haben.

     

Die Namensgebung war wie eine anstrengende Geburt. Wie tauft man einen Hund, Seppel war geplant doch bald wurde gemerkt, dass dies kein Seppel sein könnte, sollte man vielleicht Pipo beibehalten, oder wäre nicht Nico doch besser? Dieser aber erinnere sehr stark an den vorderen Dackel Rico – dann dennoch die Entscheidung, Nico soll er heissen.

Ich glaube Nico spielt es nicht eine allzu grosse Rolle wie er heisst. Er hatte das Glück aus einer Tötungsstation ins Paradies zu kommen. Dort ist er auch nicht alleine, er hat eine grössere Schwester, eine Labrador x Border Collie Dame. Nico kam im richtigen Moment in diese Familie. Ich denke beide können voneinander sehr profitieren. Geben sich Liebe und das Gefühl, nicht mehr alleine zu sein.

 

Nachdem wir den ganzen Papierkram erledigt hatten und unser Glas reines Bergwasser getrunken hatten, machten wir uns glücklich wieder auf dem Heimweg.

Ich kann es gar nicht genug erwähnen, dass es ein Geschenk ist, wenn man solche Leute besuchen darf, die den Tieren eine neue Chance geben, genau dies ist der Dank für unsere Arbeit und wir hoffen dass wir noch weitere Leute kennen lernen dürfen wie Sie, liebe Frau Maurer. Vielen Dank dafür, dass sie Nico ein solches Paradies bieten

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