Perrera Puerto Real – das Töten geht weiter – Protest !!!
 

Sie erinnern sich sicher noch an meine Berichte über das Vernichtungslager „ El Refugio „Perrera Puerto Real in Cadiz.

Mehrmals organisierte ich Transporte und holte insgesamt über 80 dieser erbarmungswürdigen Geschöpfe unter erheblichem finanziellen Aufwand, der sich nicht nur auf die Transportkosten bezog, nach Deutschland.

Ich berichtete über die Schwierigkeiten, die wir mit den zum Teil todkranken Hunden hatten, die hohen Tierarztkosten die sie verursachten, und die angeblichen Pensionsgebühren, die von den dortigen „ Vermittlern“ erhoben wurden.

Die Bilder des Schreckens gingen um die Welt, als bekannt wurde, dass der dort arbeitende Tierarzt die Euthanasie der armen Tiere,  lediglich mit einem Medikament, das die Atemmuskulatur lähmt, vorgenommen hatte.

Es kam zu Protesten, der Tierarzt wurde entlassen, und durch die Schirmherrschaft eines anderen Tierschutzvereins, der sich in Zukunft um bessere Verhältnisse kümmern wollte, keimte die Hoffnung auf, dass nun mehr für die Tiere – die unschuldig in der Tötung saßen, getan würde.

Soweit, so gut.

Juni 2009:

Diese Bilder erreichten mich heute, mit dem dringenden Aufruf, gegen die grauenhaften Bedingungen, in denen Hunde und Katzen in der Perrera Puerto Real gehalten und ermordet werden, zu protestieren.

Laut diesem Bericht, ist wieder alles beim Alten.

Nach einer gewissen Zeit, und nach dem sich die Wogen geglättet hatten, wurde der Tierarzt wieder eingestellt. Die Verhältnisse dürften inzwischen noch schlimmer sein, als vor zwei Jahren – gegen die sogar die spanische Bevölkerung protestiert hatte.

Man bedenke, dass Spanien ein EU-Land ist, und sicherlich viele Familien vielleicht gerade in diesen Tagen ihren Urlaub dort planen oder antreten.

Auch wenn mir selbst das Herz blutet, kann und will ich dort nicht mehr helfen.

Der Kampf um den Erhalt des Gnadenhofes, auf dem sich auch einige Hunde und Katzen aus dieser Perrera befinden, nimmt meine ganze Kraft in Anspruch.

Es war zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich, geeignete Mitarbeiter zu finden, die die Tiere VOR dem Transport nach den EU-Richtlinien für die Einfuhr von Hunden vorbereitet haben, und dies wird angesichts der chaotischen Lage auch heute sicher nicht möglich sein.

Ich hoffe sehr, dass andere Tierschutzvereine in der Lage sein werden, mit dem notwendigen finanziellen Einsatz , dort tätig zu werden.

Meine Gedanken sind bei den unglücklichen Tieren, die es nicht verdient haben, unter solch unwürdigen Umständen die letzten 10 Tage ihres Lebens zu verbringen und dann einen schrecklichen – unwürdigen und grauenhaften Tod sterben müssen.

Ich selbst kann nicht anderes tun, als gegen die schrecklichen Zustände in dem Vernichtungslager „ El Refugio „ Puerto Real/ Cadiz zu protestieren.

BITTE ERHEBEN AUCH SIE IHRE STIMME UND SENDEN SIE EINE PROTESTMAIL AN FOLGENDE ADRESSE:

embespat@mail.mae.es

Sie können dies ruhig in deutscher Sprache tun, sicherlich gibt es in dieser Behörde Dolmetscher.

BILDEN SIE SICH IHRE MEINUNG ANHAND DER FOLGENDEN BILDER !!!!!

DIESE HANDLUNGSWEISE IST EINES EU-LANDES NICHT WUERDIG !!!!!