100 Hunde in Ancona beschlagnahmt …….

Seit Dienstag sind in Ancona ( Italien ) 100 Hunde auf ihrem Weg von Griechenland nach Deutschland von den italienischen Behörden im Auftrag der großen italienischen Tierschutzorganisation ENPA  (www.enpa.it ) und auf Geheiß der selbsternannten griechischen „ Tierschützerin „ Garagouni und ihren Gehilfinnen  festgesetzt worden. Im Augenblick bestehen wenig Aussichten, die Tiere frei zu bekommen.

Wir selbst hatten 3 Hunde auf diesem Transport, die anderen Hunde waren im Auftrag von verschiedenen deutschen, holländischen und belgischen Tierschutzorganisationen auf dem Weg in die entsprechenden Länder, um so dem Leben eines griechischen Straßenhundes zu entgehen.

Der Hintergrund:

Diese Frau ist die Initiatorin der jahrelangen Verleumdungskampagne gegen europ. Tierschutzorganisationen

Seit vielen Jahren werden europäische Tierschutzorganisationen von zwar einzelnen, aber einflussreichen griechischen Staatsdienerinnen verdächtigt, Hunde die von Griechenland nach Deutschland oder andere Länder Europas  transportiert werden, um dort in ihren Familien in ein neues Leben zu starten, stattdessen in Versuchslabors und in der Fellindustrie zu vermarkten.

Immer und immer wieder treten wir den Gegenbeweis an – was uns in Zeiten des Micro-Chips auch lückenlos gelingt. Wir veranstalten Hundetreffen in Zusammenarbeit mit den sendenden griechischen Tierschutzorganisationen und ermöglichen hiermit die größtmöglichste Transparenz, in dem wir die vermittelten Hunde mit ihren neuen Besitzern einladen und unseren griechischen Tierschutzpartnern vorstellen.

Das hindert eine handvoll selbsternannte – aber einflussreiche -  griechische Tierschützerinnen aber nicht, eisern an der Theorie festzuhalten, die Tiere würden mit der Ausreise aus Griechenland dem sicheren Tod entgegenfahren.

Nach dem Motto:  „Die griechischen Straßenhunde gehören Griechenland „ , wird immer wird immer wieder behauptet, dass die Tierschutzaktionen der verschiedensten Organisationen nicht notwendig seien, und man diese als Bevormundung sähe.

Was haben griechische Straßenhunde als Alternative, wenn sie nicht von mitleidigen europäischen Organisationen den Weg in eine neue Zukunft – weit  ab von den Straßen Griechenlands finden ?

Es wird wohl nach dem Motto gehandelt: Nur ein TOTER griechischer Streuner ist ein GUTER griechischer Streuner !!!! Gestorben auf griechischem Boden, patriotisch sein Leben lassend für sogenannte „ Straßenräumungen „ zu Gunsten der Touristen- und Reiseindustrie – aber immerhin mit „ griechischem Gift „ vernichtet und nicht in den Händen der vermeintlichen Tierschützer aus allen Herren Länder.

So etwas hat ein griechischer Streuner nicht nötig !!!! Ein griechischer Streuner ist Grieche und  Patriot !

Tradition

Vergiftungsaktionen haben regelrecht Tradition in Griechenland. Griechische Tierschützer berichten, dass die Streuner früher auf ein Boot gebracht und weit draußen auf dem Meer über Bord geworfen wurden. Die Hunde sind dann nach stundenlangem Schwimmen ertrunken. Es war allgemein bekannt, dass das so gemacht wurde.

Vergiftungen sind erst üblich, seit es überall diese Chemikalien zu kaufen gibt. Es werden regelmäßige Vergiftungsaktionen in den Städten durchgeführt, deren Urheber oder Verantwortliche aber nie bekannt werden. In den Metropolen gibt es niemanden, der zugibt, für Vergiftungen zu sorgen, aber in regelmäßigen Abständen sterben Streuner an Gift. Es gibt aufgrund der örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten der Vergiftungen Vermutungen, dass die Müllabfuhr mit dem Auslegen der Köder beauftragt wird, aber das sind nur Spekulationen, die sich nicht beweisen lassen. Die systematischen und flächendeckenden Vergiftungen von Bezirk zu Bezirk lassen aber eindeutig durchblicken, dass hier eine größere Organisation und geplantes Handeln höherer Organe vorliegt. Es wird aber niemand von offizieller Seite sagen, dass organisiert vergiftet wird.

Tierschützer berichten, dass es in den Dörfern meistens eine gewisse Anzahl Leute gibt, die regelmäßig vergiften. Das sind private Aktionen, die angeblich nichts mit dem Bürgermeister oder einer übergeordneten Instanz zu tun haben. In den Dörfern wird ganz offen darüber gesprochen, wenn jemand Gift auslegt. Es ist ebenfalls normal, dass damit gedroht wird, wenn es Probleme mit Hunden gibt. Der persönliche Besitz ist ein höheres Gut als das Leben eines Streuners, der eben diesen bedroht. Es werden auch keine Alternativen gesehen, z. B. die Hühner evtl. durch Zäune oder Ställe vor den Hunden zu schützen, so wie wir es hierzulande tun, um Schäden durch Füchse oder Marder zu verhindern. Den Leuten in den Dörfern geht es oft auch finanziell sehr schlecht. Gift ist billiger als ein Zaun und es macht weniger Arbeit.

In touristischen Orten ist die Lage wieder anders. Dorthin kommen viele Urlauber aus Athen oder anderen griechischen Großstädten und setzen häufig dort ihre überflüssig gewordenen Hunde aus. Im Winter werden süße Welpen angeschafft, die bis zum Sommerurlaub groß sind und in der Stadtwohnung stören und zu viele Ansprüche stellen. Dann fahren die Familien im Sommer in ihr Ferienhäuschen. Wenn sie wieder abfahren, wird der Hund im Urlaubsort zurückgelassen: dort ist es idyllisch und schön und dort wird es dem Hund sicherlich gut gehen. Fast wird das schon wie ein Befreiungsakt für den Hund betrachtet: er kann wieder sein natürliches Leben als Tier in der Freiheit leben.

Tierschützer in Griechenland wissen: Wenn man irgendwo hinkommt und es sind keine Streuner mehr da, wo vorher regelmäßig welche gesehen wurden, dann sind die kurz vorher vergiftet worden.

Die jahrzehntelange Tradition des Vergiftens ist der beste Beweis dafür, dass Gift keine Lösung für das Streunerproblem ist. Kastrationsaktionen helfen, wenigstens das Weitervermehren zu verhindern. Das größte Problem sind aber die Menschen, die sich niedliche (Rasse-)Welpen aus privaten Zuchten oder aus Ostblock-Importen im Pet-Shop kaufen und diese Tiere, wenn sie erwachsen und lästig oder gar krank werden, einfach vor die Tür setzen. Das ist das eigentliche Problem der Streunermassen und damit ein hausgemachtes. Das Desinteresse vieler Menschen gegenüber den Bedürfnissen und der Lebensweise der nichtmenschlichen Kreatur führt zu romantischen Phantasien vom „Leben in freier Wildbahn“ und so wird das Gewissen derer rein gewaschen, die ihren Familienhund auf die Straße entsorgen. Der Akt des Aussetzens wird wie ein „Entlassen in die Freiheit“ gewertet und vor den vielen elenden, hungernden Streunern werden die Augen verschlossen. Die haben natürlich nichts mit dem eigenen freigelassenen Hund zu tun...

Denken wir nur einmal an das Beispiel OLYMPIA 2004:

Ein Bericht eines verzweifelten Tierschützers der Organisation Arche Noah Kreta vom Beginn des Jahres 2004 vor den groß angelegten Tötungsaktionen der Streunerhunde:

Olympia 2004

Im August 2004 beginnen die Olympischen Spiele in Athen. Wenn die vielen Besucher aus dem Ausland kommen, will sich die Stadt von ihrer besten Seite präsentieren. Es werden keine elenden Streuner, keine hungernden Katzen, trächtigen Hündinnen, bettelnde Jungtiere oder alte zernarbte Hunde-Veteranen zu sehen sein. Diejenigen, die nicht das Glück hatten, im Rahmen der wenigen Tierschutzkampagnen adoptiert worden zu sein, sind in irgendeinem Rinnstein erstickt oder verwesen jetzt auf Müllhalden.

Zahlreiche Streuner, die in diesen Tagen noch leben und von Tierfreunden regelmäßig gefüttert werden, werden bis zum Beginn der Olympischen Spiele vergiftet sein. Sie haben Namen, sie kennen ihre Menschen, die täglich mit dem Futter kommen und freuen sich auf sie. Ahnungslos werden sie irgendwann etwas fressen und einige Minuten später unter Krämpfen zusammenbrechen und ihren hoffnungslosen Todeskampf bis zu Ende durchleiden müssen, bis sie der Tod von den Schmerzen und der Qual erlöst.

Zigtausend Olympia-Touristen werden im Sommer durch die Straßen Athens gehen, nicht wissend, dass sie immer wieder ihren Fuß auf Stellen im Straßenpflaster setzen, wo ein Streuner unter Schmerzen sein Leben ausgehaucht hat. Olympia, das große Geschäft für Griechenland, wird auf einem Berg von Streunerleichen ausgetragen.

 

 

 Ich möchte Hund in Deutschland sein !!!!!!

          

Kloe                                             Athina


Roudy

Dies sind unsere Hunde, die in Ancona feststsitzen.

Wir werden alles dafür tun, sie nach Deutschland zu holen, denn wir wollen nicht, dass sie so enden:

Wir wollen zu den Stärksten gehören und den Kampf für die Streunerhunde Griechenlands niemals aufgeben  , Frau Garagouni !!!!!!!!

Hier geht es zu einem Film von den 100 beschlagnahmten Hunden HIER